01.05.2012 - 31.08.2012

Rasen Ratgeber

Der  Sandau & Heindorff  Ratgeber für den gepflegten Zierrasen


Ein gesunder Rasen wächst nur auf einem gesunden Boden: Deshalb gehört zu einer perfekten Rasenpflege auch eine Behandlung des Bodens.

Hier ein Führer durch die Rasensaison:

Frühjahr (Mitte März bis Ende Mai)

Jetzt ist die beste Zeit einen nicht perfekten Rasen zu sanieren:

  • Rasen auf ca. 2-3cm abmähen
  • Mehrmaliges Vertikutieren  (kreuzweise)                          (siehe Punkt 4)
  • Rasenlücken mit Nachsaat schließen                                (siehe Punkt 5) 

          (z.B. mit unserer eigenen Rasennachsaatmischung ‘SuH Regeneration‘)

  • Bodenverbesserung mit Oscorna Boden-Aktivator (100 g/m2 )
  • Düngen mit Oscorna Rasaflor (50 g/m2 )                           (siehe Punkt 2)
  • Täglich Wässern (der Boden muss feucht gehalten werden), am Besten Früh morgens,mindestens vier Wochen lang, damit sämtliche Gräser der Rasensaatgutmischung gleichmäßig aufgehen.
  • Wöchentlich mähen auf 6-7 cm; in den ersten 4 Wochen jedoch ohne Fangkorb       (siehe Punkt 1)


Sommer (Anfang Juni bis Mitte September)

Der Rasen befindet sich in der Hauptwachstumsphase:

  • Rasenschnitt noch häufiger als im Frühjahr (ca. 2 mal pro Woche)                           (siehe Punkt 1)
  • Bewässerung: Nur 1 bis 2 mal die Woche, dafür gründlich (mind. 1 Stunde den Regner laufen lassen, am Besten Früh morgens )                                                                              (siehe Punkt 3)
  • Nachdüngung im Juli oder August mit Oscorna Rasaflor (50 g/m2 )                      (siehe Punkt 2)



Herbst (Anfang Oktober bis Ende November)

Die Wachstumsruhe kehrt langsam ein:

  • Rasen mähen nur noch nach Bedarf (ca. 1 mal pro Woche)                             (siehe Punkt 1)
  • Bodenregeneration mit Oscorna Boden-Aktivator (100 g/m2 )
  • Herbstdüngung mit Oscorna Rasaflor (50 g/m2 )                                            (siehe Punkt 2)
  • Die wichtigste Düngung findet zwischen Oktober und Dezember statt. Die Nährstoffe werden im Boden festgelegt, und geben dem Rasen in den ersten Frühjahrstagen eine entscheidende Starthilfe gegenüber den konkurrierenden Samenunkräutern.





1.    Rasenmähen

Häufiges Abmähen der Grasnarbe fördert die Verzweigung des Halms und die Ausläuferbildung.
Der Rasen bleibt schön dicht und lichthungrige Beikräuter werden unterdrückt. Die Schnitthöhe sollte 4-5 cm betragen.
Der Halm bei Rasenflächen in schattiger Lage sollte auf 5-7 cm gemäht werden.
Häufigster Fehler bei der Rasenpflege ist ein zu kurzer Schnitt: Dieser führt zu Bodenaustrocknung und zu Wildkrautwuchs.
Bei einem normalen Zierrasen können mehr als 40 Schnitte pro Jahr anfallen.
Klar, dass bei dieser Belastung die Rasenmähermesser stumpf werden; 2-3 mal im Jahr sollten diese nachgeschliffen werden.
Bei einem Mulchmäher verbleibt das Schnittgut auf der Rasenfläche.
Dabei muss darauf geachtet werden, dass der Rasen möglichst trocken und nicht zu lang ist, so dass das Schnittgut nicht verklumpt.
Es muss also noch häufiger als üblich gemäht werden. Sollte dies, aus welchen Gründen auch immer, nicht möglich sein,
so muss das Schnittgut von der Rasenfläche abgeharkt werden.

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2.    Düngen

Da die Gräser im Zierrasen nährstoffzehrende Pflanzen sind, laugt der Boden im Laufe der Zeit aus.
Dieser Nährstoffverlust muss durch Düngung wieder ausgeglichen werden.
Die Wahl des Düngers ist dabei entscheidend. Landwirtschaftliche Mineraldünger oder übliche Blumendünger haben für
die Belange des Rasens eine falsche Nährstoffzusammensetzung: Der Düngeeffekt ist nur von kurzer Dauer und begünstigt
nur das Höhenwachstum, was zu noch mehr Rasenschnittgut führt. Außerdem wird die Gefahr des Stengelbruchs und die
Pilzanfälligkeit erhöht.
Zu empfehlen sind deshalb organische Volldünger, wie z.B. Oscorna Rasaflor oder ein synthetischer Langzeitdünger.
Im Schatten von Bäumen wachsende Gräser benötigen mindestens eine dreimalige Düngung im Jahr, da die Bäume dem Boden
ebenfalls Nährstoffe entziehen. In der Regel sind drei Düngegaben nötig.
Die Düngezeitpunkte sind Mitte/Ende April, Mitte/Ende Juni und Mitte/Ende August.
Der Rasen sollte bei der Düngung trocken sein, damit der Dünger nicht an den Halmen kleben bleibt und sie verbrennt.
Um auf Nummer sicher zu gehen, wässern Sie den Rasen nach dem Düngen, so wird der Dünger auf jeden Fall von den Halmen gespült.


3.    Beregnen/Wässern

Rasengräser bestehen zu fast 9o Prozent aus Wasser: Ohne Wasser wird der Rasen gelb und die Gräser sterben ab.
Der Wasserbedarf eines Rasens hängt wesentlich von den Temperatur- und Bodenverhältnissen [Durchlässigkeit] sowie von dem
jeweiligen Rasentyp und vom Relief ab. Vor Welkebeginn sollte der Rasen 1 bis 2 Mal pro Woch am besten frühmorgens
wurzeltief durchfeuchtet werden, das bedeutet, das Wasser sollte 1o bis 15 cm in den Wurzelbereich eindringen.
Daraus ergibt sich je nach Bodenart eine Beregnungsmenge von ca. 15 bis 25 l/m². So bleiben die Wurzeln in den tieferen Bodenschichten.
Zu häufiges Beregnen mit geringen Wassergaben sollte ebenso vermieden werden wie Bewässern mit zu hohen Wassermengen,
beides verursacht ein flaches Wurzelwachstum. Die beste Zeit zum Beregnen ist frühmorgens, damit der Bestand schnell wieder abtrocknet
im Laufe des Tages. Gräser unter Bäumen benötigen häufiger Wasser.
Eine automatische Beregnungsanlage hilft Ihnen hierbei – immer zum richtigen Zeitpunkt und die richtige Wassermenge je m² auf den Rasen auszubringen.
Des weiteren schont eine Beregnungsanlage die wichtigen Wasserressourcen, da ein Regensensor den Wasserverbrauch optimiert
und die Bewässerung bei Regen abschaltet. Keine Beeinträchtigung beim Rasenmähen, kein Ärgernis mit den scheinbar endlosen Schläuchen im Garten.


4.    Vertikutieren

Mit der Zeit verfilzt bzw. vermoost die Grasnarbe, bedingt durch liegengebliebenes Schnittgut und flachwachsendes Unkraut.
Die Wasser-, Nährstoff- und Sauerstoffzufuhr wird dadurch gehemmt und das Wachstum bzw. die Widerstandsfähigkeit des Rasens beeinträchtigt.
Beim Vertikutieren wird der Rasenfilz mit Messern gelöst, die den Boden anritzen (Schnitttiefe ca. 3 - 5 mm).
Den gelösten Rasenfilz sollten Sie danach sorgfältig entfernen. Als Zeitpunkt für diese Maßnahme empfiehlt sich die Zeit von Anfang Mai bis Ende August.
Frühes Vertikutieren (Mai) hat den Vorteil, dass sich der Rasen sehr schnell von diesem Eingriff erholt, da er zu diesem Zeitpunkt besonders
schnell wächst. Im Anschluss sollte der Rasen ausreichend gedüngt werden. Falls eine Nachsaat erforderlich ist, kann diese direkt mit durchgeführt werden.
Dazu empfiehlt es sich, die Saat mit einem Gemisch aus Sand und Erde leicht abzudecken und feucht zu halten.


5.    Rasensaat / Rollrasen

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Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Ihr Sandau & Heindorff – Team